«Totätanz»

Konzert

Das Ensemble iheimisch ist das Haupt- und Herzensprojekt der Jodlerin, Songwriterin und Chorleiterin Simone Felber. 

Die Luzernerin hat klassischen Gesang studiert und ist mit renommierten Chören aufgetreten. Noch während ihres Studiums nahm sie Jodelunterricht bei Nadia Räss.
Heute ist Simone Felber eine der prominentesten Stimmen der Neuen Schweizer Volksmusik, auch mit dem Frauenquartett «Famm» oder dem Jodelchor «Echo vom Eierstock», den sie als feministischen Chor bezeichnet. Beim Jodeln geht es ihr nämlich nicht um das Bewahren von Traditionen, im Gegenteil. So sagt sie über ihren Chor: «Wir singen altes Liedgut, passen es aber unserer Zeit an, indem wir einzelne Wörter durch neue ersetzen oder komplett neu texten.» Mit ihren Projekten will sie Traditionen pflegen, aber auch hinterfragen. Als Sängerin verfüge sie über das einzige Instrument, das auch Inhalt vermitteln kann. Das macht sie, indem sie gesellschaftlich brisante Themen anspricht - für sie eine Herausforderung, die sie gerne annimmt und die ihr Freude macht. 
Das gilt auch für «Totätanz». In diesem Programm stellt sich ihr Ensemble iheimisch dem düsteren und oft tabuisierten Thema der eigenen Sterblichkeit. Entstanden sind Tanzlieder, die gerade wegen ihrer Positivität tröstlich und zeitlos schön sind.

Simone Felber – Stimme, Harmonium, Komposition
Adrian Würsch – Schwyzerörgeli
Polina Niederhauser – Cello
Rafael Jerjen – Kontrabass

Regie: 
Simone Felber

Beginn: 20:15 Uhr
Bar & Abendkasse ab 19:30 Uhr
Ort: Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern am Albis Lageplan
Eintritt: 30 Fr.
Eintritt Legi/Studentenausweis: 15 Fr.

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