Mory Samb und Djam Rek

Konzert

Mory Samb erzählt Geschichten, mit Stimme, Trommeln und der afrikanischen Laute Ngoni, unterstützt durch die Schweizer Musiker seiner Band Djam Rek. Die Geschichten handeln vom respektvollen Zusammenleben verschiedener Ethnien, von Frieden. Sie ehren Persönlichkeiten, welche die Gesellschaft mit ihrer Haltung weiter entwickeln.


Mory Samb ist  im Senegal aufgewachsen, in einer traditionellen Familie von Griots.  Griots sind Geschichtenerzähler, sie bewahren und vermitteln Geschichte, Kultur und Musik ihrer Völker. Musik, Tanz und Gesang prägten Kindheit und Jugend von Mory Samb. Zusammen mit seinen Brüdern begleitete er seinen Vater an traditionelle Feiern und Feste, bis über die Grenzen vom Senegal hinaus. Schon als Jugendlicher war er jedoch auch an fremdartiger Musik interessiert. Eigenwillig hörte er sich viel moderne europäische und nordamerikanische Musik an, obwohl diese in seinem traditionellen Umfeld teilweise keine grosse Akzeptanz findet. Er versuchte, diese Musik zu verstehen und zu lernen. 
Seit er in der Schweiz lebt, schätzt und nutzt Mory die Möglichkeit, sich mit europäischen Musikern auszutauschen. Vor einigen Jahren entwickelte sich eine regelmässige Zusammenarbeit mit sechs Schweizer Musikern, die unterwegs waren oder sind, unter anderen mit Stop the Shoppers, Steff La Cheffe, Züri West. Im Laufe der Zeit entstand die Band  Djam Rek. Mit ihr teilt Mory viel von dem Wissen, das er bei seinem Vater gelernt hat. Einiges davon stellt das europäisch geprägte rhythmische Verständnis der Musiker auf den Kopf und fordert zu neuen Fühl- und Denkweisen heraus. Andererseits ist ihre Art, Strukturen und Arrangements zu gestalten eine Herausforderung, aber meist vor allem eine Bereicherung für Morys musikalisches Wesen. Zusammen können sie feine und besinnliche Töne erklingen lassen und eine Energie entwickeln, welche die Gesichter zum Lachen bringt und die Füsse zum Tanzen. 

Djam Rek – das Ist Wolof, die Hauptsprache im Senegal und heisst: Nur Frieden.

Mory Samb – Gesang, Ngoni, Doumdoum
Manuel Siebs - Percussion, Voc
Samuel Baur - Drums, Voc
Jürg Schmidhauser - Bass
Tobi Diggelmann - Keys
Lukas Wyss - Trombone
Claudio von Arx - Sax

Beginn: 20:15 Uhr
Abendkasse ab 19:30 Uhr
Ort: Reformierte Kirche Zürichstrasse 94, Affoltern am Albis Lageplan
Eintritt: 30 Fr.
Eintritt (Legi/Studentenausweis): 15 Fr.

Reservieren (Plätze nicht nummeriert)